Kenelle soitat?! – Who you gonna call?!

Februar 19, 2008

Richtig!

Wir haben einen neuen Header!
Wie lange dieser vorhält, bis einige sich einfach nicht mehr sehen können, ist ungewiss, aber schaun wir mal        ;]

Unser herzlicher Dank geht an Herrn R. aus B. an der S., der sich an dieser Stelle außerordentlich geehrt und gebauchpinselt fühlen darf!!!
Hast du fein gemacht und DAAAANKÖÖÖÖ (du Verrückter ;p )!!!!

Beste Grüße vom Team!

Hyvää ystävänpäivä-schönen Valentinstag

Februar 14, 2008

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Der Berufswettbewerb international 2008

Februar 7, 2008

Hallo Welt,

Wie die Telekomer unter euch schon wissen, durften wir am Montag eine Premiere erleben.
Wir waren die erste Gruppe, welche aus dem Ausland am Berufswettbewerb (BWB) 2008 der BBi Berlin Telekom Training teilnehmen konnte/durfte.
Voller Elan und Tatendrang machten wir uns also zu 8.40 Uhr mit unseren Laptops auf in die Berufsschule von Rovaniemi. Wie wir feststellten, kennen wir nun doch schon einige Schüler durch das ein oder andere Interview und so wurde doch das ein oder andere „Hei“ und „Huomenta“ ausgetauscht.
Gegen 09.00 Uhr bekamen wir dann telefonisch das Passwort für den 45-minütigen Online-Test, den jeder von uns machen musste. Es wurden viele kaufmännische Fragen gestellt, aber auch einige allgemeine und technische, sprich quer Beet, für jeden war etwas dabei.
Allerdings mussten wir uns damit ganz schön beeilen, da schon die nächste Klasse in den Raum wollte und vor der Tür stand.
Wir packten unsere Sachen danach also wieder zusammen und machten uns auf den Weg einen anderen Klassenraum zu suchen, da wir leider keinen für den kompletten Tag reservieren konnten und stellten uns schon mal darauf ein öfter zu wechseln.
Gegen 10.30 Uhr begannen wir dann mit unserer Arbeit. Da wir nur ca. 5 Stunden Zeit hatten teilten wir die Aufgaben untereinander auf. Die Grundsituation war, dass unsere Firma, das Kreativbüro GoLEX, ein neues Produkt in der Telekommunikations- und Informationsbranche entwickelte und dies nun vor der TOP 50 Vertriebsverantwortlichen der Deutschen Telekom AG vorstellen möchte. Unsere Aufgaben waren eine Einladung zu dieser Präsentation zu verfassen (Bianca und Franzi), die Präsentation (Marcel) und eine Internetseite (Nora und Franzi) zu erstellen. Zudem sollten wir dies alles in einer 6-seitigen Dokumentation (hauptsächlich Heiko) festhalten und uns natürlich künstlerisch betätigen und dieses neue Produkt basteln. Diese wunderbare Aufgabe übernahm Tina und das Ergebnis sah so super aus, dass uns zu erst nicht geglaubt wurde, dass es wirklich nur aus Papier besteht. 😉
Allerdings war unser erstes Problem, uns ein Produkt überhaupt auszudenken. Nach einer regen Diskussion entschieden wir uns dann für eine wunderbare High-Tech-Uhr, die T-Flex. Sie hat alles was man sich nur wünschen kann inklusive Telefonie, Mp3-Player, USB, Touchscreen, Internet, Bluetooth und einem Diktiergerät.

Der Name unseres Produktes
Unsere High-Tech-Uhr

Nun warten wir natürlich alle gespannt auf das Ergebnis und den Gewinn. Leider sind wir hier so abgeschnitten von der Welt, dass wir nicht wissen was sich die anderen Gruppen, vor allem unsere lieben Klassenkameraden 😉 , so überlegt haben. Aber wir sind zuversichtlich gut abzuschneiden. Wir haben ja auch schon sehr gutes Feedback bekommen.

So viel zu unserem Berufswettbewerb, welcher unser Highlight dieser fünften Woche war.
Heute haben wir das zweite Mal Englisch und wir sind schon alle gespannt darauf, was uns dieses Mal erwarten wird.

Viele Grüsse an die Heimat sendet die KB6B2/1 aus dem verschneiten und wunderschönen Rovaniemi.

Anteeksi, että olemme myöhässä…

Januar 30, 2008

Arctic CircleHallo zusammen.

Eine weitere Woche ist ins Land gegangen und es erweist sich doch als etwas schwierig die gemeinsamen Erlebnisse spontan (und zeitnah…) zusammen zu fassen. Hier aber trotzdem ein Versuch!

Am Samstag, den 19.01.2008, haben wir es gewagt und die gefährliche Reise zum Napapiiri (Nordpolarkreis) und ins Dorf des Weihnachtsmannes auf uns genommen. Nachdem wir uns durch gut zwanzig Zentimeter Neuschnee in die Stadt gekämpft hatten um den Bus gen Norden zu nehmen, mussten wir feststellen, dass dieser bereits abgefahren und innerhalb der nächsten zwei Stunden auch nicht wieder zu erwarten war.
Natürlich konnte das unserer kindlichen Neugier und unserem Enthusiasmus, endlich den einen wahren Santa zu sehen, nichts anhaben. Also investierten wir spontan in ein Taxi (man gönnt sich ja sonst nix) und erlebten die erneute Überraschung, dass es hier tatsächlich günstiger (und ja auch billiger) ist sich zu acht ein solches zu teilen, statt die öffentlich Verkehrsmittel zu nutzen.

Warnschilder über den näher kommenden
Joulupukki säumten unseren Weg und die Vorfreude (zumindest auf das Weihnachtsmanndorf) stieg.

Nach unserer Ankunft gaben wir uns zuerst unseren touristischen Instinkten hin, indem wir unsere Köpfe durch die Löcher in Wichtel-Aufsteller steckten, uns gegenseitig beim Überschreiten des Polarkreises fotografierten (auch das ein oder andere Beweis-T-Shirt wurde gekauft) und die nicht zu knapp gesäten Souvenir- und Schmuckgeschäfte unsicher machten.

Arctic Circle

Dann überquerten wir den ‚Marktplatz‘ des Weihnachtsmanndorfes und sahen uns schließlich dem Heim jenes altbekannten Gabenbringers gegenüber. Nachdem auch jene überzeugt waren, die sich bis zum Letzten gesträubt hatten, betraten wir also sein Heiligtum und ergründeten die Geheimnisse seiner Jahrhunderten langen Arbeit.
Wir sahen die Erdachse aus nächster Nähe und auch den komplizierten Mechanismus, mit dem es good
old Santa möglich ist jedes Jahr in nur einer einzigen Nacht so viele Häuser heim… äh zu besuchen.
Außerdem erfuhren wir, wie die Rentiere die Wüste durchqueren und das Wichtel in Wirklichkeit doch größer sind und gar keine Piepsstimmen haben! (Mehr wird hier aber nicht verraten; wer’s wissen will, muss selber hin!)

Und dann war es soweit. Die Türen öffneten sich und freundliche Wesen in roten Roben führten uns zum Weihnachtsmann. Ein warmes Lächeln umspielte seine Lippen, als er uns fragte, woher wir denn kämen und uns dann nochmals auf Deutsch begrüßte.
Die obligatorische Frage, ob wir denn brav gewesen seien, beantworteten wir natürlich routiniert mit ’Naja… Joa…’

Dann bat er uns zum Foto und seine Augen funkelten vor Freude, als wir uns um ihn reihten.
Die Verabschiedung gestaltete sich recht kurz, da der Weihnachtsmann schließlich viele Besucher und auch noch andere Dinge… naja oder vielleicht auch nicht…

Wir verließen jedenfalls das warme Audienzzimmer und begaben uns auf einen heißen Kakao/Kaffee/Tee ins gegenüberliegende Gebäude, um uns für das Weihnachts-Postamt zu wappnen.
Dort findet man Bücher mit allen Postleitzahlen der Welt und eine Statistik über bisher eingegangene Wunschzettel, die in Anbetracht des Datums doch recht beachtlich war. Natürlich ließen sich die meisten die Chance nicht nehmen, eine Karte nach Hause zu schreiben, welche dann den offiziellen Weihnachts-Poststempel erhält und nach Wunsch sogar gezielt erst zum Fest zugestellt werden kann.

Draußen war es inzwischen auch schon ausgesprochen (bzw. komplett) dunkel, so dass wir uns entschieden uns ein Taxi für den Rückweg zu bestellen.
Dieses bestiegen wir andächtig, wenn auch zähneklappernd und genossen den Gedanken, nach diesem ausgefüllten Tag zu Hause noch ein wenig zu entspannen.

Alles in allem war es ein schöner Besuch im Weihnachtsmanndorf, auch wenn uns die greifbare Menschlichkeit
Santas auch die letzten kindlichen Illusionen genommen hat. Spaß hatten wir allemal und davon jede Menge!!

Wir werden sicherlich noch einmal zum Nordpolarkreis reisen, um bei einem warmen Getränk den Sonnenuntergang und das Anspringen der schönen Beleuchtung zu genießen. Und natürlich, um Geschenke zu kaufen!!!!

Beste Grüße und frohe… Tage!

(Anm.: Leider gibt es DAS Foto momentan nur in analoger Form, aber wir finden sicher eine Möglichkeit, es noch in den Blog zu stellen…).

Hyvää huomenta! – Good morning! – Guten Morgen!

Januar 16, 2008

So jetzt ist es endlich so weit: die ersten Infos, wie es uns bis jetzt ergangen ist. Alle sind unbeschadet am Freitag, den 04.01.2008 in Rovaniemi angekommen. Dann wurde natürlich zuerst die Unterkunft begutachtet.

An dem darauf folgenden Tag wurde bei Lidl eingekauft und die Stadt besichtigt, und wohl aus Gewohnheit bei Subway und bei McDonalds gegessen.

Montag führte uns Jari, unser Koordinator, durch die University of Lappland und durch das Vocational College, wobei wir Gelegenheit hatten uns mit finnischen Schülern über das finnische und deutsche Bildungssystem zu unterhalten und uns auszutauschen. Bei beiden Schulen durften wir köstliches Essen in der Kantine genießen. Hier stellten wir schon die ersten Unterschiede unserer Kulturen fest: unsere Jacken konnten wir ohne Aufsicht hängen lassen und sie waren nach einer Stunde immer noch da und es gab kein Gedrängel in der Kantine.

Am Dienstag folgte dann ein Besuch des Artikums, des örtlichen Naturkundemuseums, in dem einige von uns den ersten Elch und das erste Rentier ihres Lebens zu sehen bekamen– leider nicht mehr so lebendig, sondern ausgestopft. Am selben Tag konnten wir dann auch Rentier kosten. Dieses für uns ungewöhnliche Gericht schmeckte jedoch einigen von uns sehr lecker.

Mittwoch besuchten dann einige von uns ihren Arbeitsplatz, an dem sie für die nächsten 3 Monate arbeiten werden. Hier eine Übersicht der Einsatzplätze:

Franzi: BRP Bombardier Recreational Products

Heiko: Vocational College

Nora: Lapset OY

Tina: Norrhydro OY

Bianca: University of Lapland, Faculty of Art and Design

Marcel: Summer University

Heiko, Nora und Tina arbeiteten am Mittwoch und Freitag vorübergehend zusammen mit Heiko an einem Artikel zur Präsentation des Projekts, an dem wir teilnehmen. Nora und Tina besuchten am Montag, den 14.01. zum ersten mal ihren Betrieb, da sich zuvor ihre Betreuer noch im Urlaub befanden. Bianca, Franzi und Marcel stellten sich am Mittwoch vielen neuen Kollegen vor und wurden schon gut in den Arbeitsalltag integriert.

Am Donnerstag nahmen wir an einer kleinen Rentiersafari teil, anschließend gingen wir rodeln, wobei sich einige von uns wieder wie Kinder fühlten und auch so benahmen. Verletze gab es zum Glück nicht (große blaue Flecke ausgeschlossen).

Freitag gingen dann alle wieder zur Arbeit und halfen an unterschiedlichen Projekten. So beschäftigten sich Nora, Heiko und Tina mit Powerpointpräsentationen bzgl. Finnland und Rovaniemi. Marcel wurde in das Projekt CLIL eingewiesen, durfte Formulare sortieren, Excel Tabellen erstellen und mit Lehrern überall in der Welt Kontakt aufnehmen. Bianca fing an, Studenten und Lehrer in ein Internetportal einzutragen und Franzi half bei den Vorbereitungen für ein anstehendes Motivationstraining der Mitarbeiter. Doch zu den einzelnen Arbeitsplätzen im nächsten Bericht mehr.

Am Wochenende wurde viel Sport getrieben, gelesen, ausgeschlafen und Filme geschaut.

Nun ist die erste Woche auch schon vorbei und alle gehen wieder an die Arbeit. In regelmäßigen Abständen werden wir über unser Leben und unsere Arbeit hier berichten. Bis dahin Hei Hei! – Tschüssi

Vorbereitung

Januar 14, 2008

Am 04.01.2008 heißt es für uns sechs unerschrockene Azubis, gesandt vom Telekom Training, auf nach Rovaniemi in die Hauptstadt der nordfinnischen Provinz Lappland!

 Wir, das sind die KfBs von Frau Köllner, werden für 13 Wochen dort in Betrieben und Schulen arbeiten.

Im Rahmen unseres Ausbildungsberufes, Kaufleute für Bürokommunikation mit Zusatzqualifikation Englisch, lautet unsere Mission: „Erweitert eure Sprachkenntnisse in Englisch und arbeitet in interessanten Unternehmen in internationaler Atmosphäre!“

Dank unseres Sprachkurses mit Jukka, einem waschechten Finnen, sind wir mit dem finnischen Grundwortschatz ausgestattet und kennen zumindest 5 der  16, 17 oder 18 Fälle (der Finne ist sich da auch nicht so sicher).

In Rovaniemi, das vor allem als Sitz des Weihnachtsmannes bekannt ist, werden wir für 3 Monate zusammen leben, den finnischen Traditionen folgen und bei mindestens – 20°C dick eingepackt auf Husky-Schlitten durch die wunder-schöne finnische Winterlandschaft brausen. Aber mit ein paar warmen Ski-Sachen und ordentlichen Snowboots lässt sich auch dieses Wetter meistern.

Jetzt werden sich viele von euch fragen, was wir denn in Finnland sollen? Dazu ist zu sagen, dass die Finnen sehr gut Englisch sprechen und wir zudem einen 30-stündigen Finnisch-Kurs belegten und nun alle Profis sind. Na gut, der letzte Teil entspricht nicht ganz der Wahrheit, aber zumindest einer von uns hat die Liebe zur finnischen Sprache entdeckt. Für den Rest bleibt ja noch der Rückgriff auf die englische Sprache, welche wir alle gut beherrschen.

 Falls ihr nun neugierig geworden seid, wie denn die Sprache aussieht, hier nun zum Schluss ein leichter Einstiegssatz zum Üben:Hymnen kymmenen! Das wird oft zum Zuprosten oder Anstoßen benutzt. Also ein sehr hilfreicher Satz.

Das war’s von uns.

Wir werden jetzt noch die letzten Gastgeschenke und Klamotten kaufen, die Tage bis zum Abflug zählen und dann ist es auch schon so weit. Wir freuen uns alle sehr und sind gespannt was uns erwartet.

Unser Team wird regelmäßig auf http://www.snowbusters.wordpress.com von unseren Abenteuern in Finnland berichten.

Bis dahin also „Nähdan pian!“ (Bis bald!)

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Heiko, Tina, Marcel, Bianca, Franzi (Nora is missing)